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Der Familienfreundlichkeitspreis der Stadt Pforzheim geht dieses Jahr an die Junior Ranger im Wildpark. Oberbürgermeister Peter Boch hat den Jugendlichen seinen Dank ausgesprochen für ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement, das vielen Familien zu gute kommt. Der Preis wird jedes Jahr verliehen und ist mit 2000 Euro dotiert. 

Seit 15 Jahren arbeiten die Junior Ranger im Wildpark. Zunächst hatten sie die Funktion einer Gesundheitspolizei, weil es Tiere gab, die von den Besuchern falsch gefüttert wurden und dann gestorben sind. Die Junior Ranger hatten die Aufgabe die Wildpark-Besucher auf die Folgen einer falschen Fütterung hinzweisen. Mittlerweile haben die Junior Ranger vielfältige Aufgaben und sind aus dem Wildpark nicht mehr wegzudenken. Sie gehen den Tierpflegern zur Hand, sorgen für Sauberkeit im Wildpark, moderieren Kindergeburtstage oder begleiten die Luchs-Fütterung am Mikrofon. Und das alles ehrenamtlich. Tolle Arbeit!

Etwa 50 Junior Ranger sind im Moment aktiv. Die Mädchen und Jungen durchlaufen in den Sommerferien eine Ausbildung, bevor sie als Junior Ranger loslegen können. In diesem Sommer hat die 1000. Junior Rangerin ihr Zertifikat bekommen. "Die Junior Ranger schnuppern schon früh in die Berufswelt", sagt Wildpark-Leiter Carsten Schwarz.