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Der Gewinner heißt: Wartbergbad Förderverein

Der Wartbergbad Förderverein Pforzheim e.V. gewinnt den Familienfreundlichkeitspreis 2020 der Stadt Pforzheim. „Mit dem Erhalt des Wartbergfreibades hat dieser Verein Großes geleistet für Familien in Pforzheim“, sagt Carola Pigisch von der Koordinierungsstelle Familienfreundliche Stadt der Stadt Pforzheim. „Besonders Kinder und Jugendliche, die in der Corona-Pandemie sehr zurückstecken mussten, profitieren hiervon. Aber auch die Eltern und Großeltern, die vielleicht einfach gerne schwimmen.“ Dennoch sei die Entscheidung nicht einfach gewesen, sagt Pigisch, die auch Teil der dreiköpfigen Jury ist. „Denn auch die anderen Nominierten leisten enorm viel für die Familienfreundlichkeit in Pforzheim.“

Christof Weisenbacher, erster Vorsitzenden des Wartbergbad Fördervereins, und seine Mitstreiter sehen in der Auszeichnung einen Ansporn, weiterzumachen. „Toll, dass wir ausgewählt wurden“, sagt er. „Das Wartbergbad ist ein Highlight für Familien in der Stadt und es sollte unbedingt weiterhin erhalten werden.“

Auch Oberbürgermeister Peter Boch ist erfreut über die Entscheidung der Jury: „Das Wartbergbad ist eine sehr wichtige Einrichtung für die Familien in unserer Stadt. Der Förderverein sorgt mit seiner großartigen Arbeit dafür, dass das Freibad auch weiterhin besucht werden kann. Dafür bin ich den Mitgliedern des Vereins sehr dankbar. Ich freue mich darauf, den Preis an den Wartbergbad Förderverein zu verleihen.“

Gleichzeitig betont der Rathauschef: „Die Stadt Pforzheim steht fest zu ihrem Bäderkonzept und den Bäderneubauten in Huchenfeld und am Standort Emma-Jaeger-Bad.“ Aber natürlich müsse auch für „unser größtes Freibad“ eine langfristige Perspektive entwickelt werden. „Aus meiner Sicht sollten wir uns dabei auch der Idee einer Investorenlösung für ein Ganzjahres-Familienbades auf dem Wartberg nicht verschließen. Dafür brauchen wir als erstes eine Standortsanalyse, damit potentielle Investoren einschätzen können ob, und wenn ja, unter welchen Bedingungen sich eine Investition für sie lohnen würde.“ Sobald diese Parameter bekannt seien, könne der Gemeinderat entscheiden, „wie es weitergeht und ob die Stadt unter Umständen bereit wäre, sich bei einem Investorenmodell finanziell zu beteiligen.“

Der Familienfreundlichkeitspreis der Stadt ist mit 2000 Euro dotiert und wird vergeben an Institutionen oder Personen aus Pforzheim, die sich für Familienfreundlichkeit in der Stadt engagieren. Der Auswahlprozess für den letztjährigen Preis musste wegen Corona unterbrochen werden, weswegen der Gewinner erst jetzt feststeht. Verliehen wird der Preis im November zusammen mit dem Familienfreundlichkeitspreis für 2021, dessen Auswahlprozess nach den Sommerferien beginnt.

Der Preis wurde im Jahr 2018 von Bürgermedaillenträger Waldemar Meser ins Leben gerufen. Symbol ist ein Wanderpokal, der jedes Jahr von Preisträger zu Preisträger weitergereicht wird. Bisherige Preisträger waren der Verein BiSa (Bürger in Schulen aktiv) und die Junior Ranger im Wildpark.

Auswahlverfahren des Familienfreundlichkeitspreises

Pforzheims Bürgerinnen und Bürger werden aufgerufen, Personen oder Einrichtungen für den Familienfreundlichkeitspreis vorzuschlagen. Die Auszeihnung ist mit 2000 Euro dotiert und soll die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf herausragende Leistungen zugunsten von Familie lenken. 

Die Vorschläge werden von der Jury gesichtet, es wird eine Vorauswahl getroffen und die Einrichtungen oder Personen werden von der Jury besucht. 

Die Jury besteht aus Vertretern der Koordinierungsstelle Familienfreundliche Stadt, Vertretern des Bündnis für Familie und dem Vorjahressieger.

Prämiert werden:

  • besonderes ehrenamtliches Engagement sowie
  • Ideen, die Impulse für mehr Familienfreundlichkeit geben oder zur Nachahmung anregen
  • und die Pforzheimer Familien zu Gute kommen
  • Institutionen oder Personen, die in Pforzheim ansässig sind